Die diesjährige Tagesfahrt führte die LandFrauen aus Fautenbach über das Elsaß zum Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach. Nach einem kleinen Umtrunk ging die Fahrt weiter nach Hauenstein zum Deutschen Schuhmuseum. Unterwegs berichtete Siegrid Bickel viel wissenswertes über die Pfalzdörfer und deren Umgebung. Im Schuhmuseum erhielten die Besucherinnen Informationen über die Entwicklung der Schuhindutrie der südlichen Pfalz. Bei dem Rundgang vermittelte der Museumsführer den Produktionsverlauf vom Rohmaterial zum fertigen Fußkleid. Im obersten Stockwerk konnten die mehr als 3000 Paar Schuhe, der größten privaten Schuhsammlung Europas, bestaunt werden.

Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Maria Westermann stellten wir Plegeprodukte für die Haut her. Die Zutaten für die Reinigungsmilch, das Peeling, die Pflegemaske und das Hautöl stammten aus der Küche und aus dem Garten. So wurde, z.B. für die Herstellung des Gesichtspeeling, Eigelb, Doppelrahm-Frischkäse und Honig gemischt. Die Produkte wirken belebend, feuchtigkeits- spendend und glätten die Haut. Jede Teilnehmerin konnte, die auf ihren Hauttyp abgestimmten Plegeprodukte, herstellen und auspropieren.

 

Unterhalb des Wilde Rench-Ursprungs, auf dem „Weiherplatz“ begann bei idealem Wanderwetter die 2. Familienwanderung der LandFrauen Fautenbach unter der Führung von Leopold und Gundel Lorenz.

Am Montag, den 18.04.2016 trafen sich 20 Frauen, um an der diesjährigen Blütenwanderung der Landfrauen teilzunehmen. Gegen 19.00 Uhr startete die Gruppe, die von Agnes Glaser geführt wurde, im Schulhof. Die Strecke führte durch den „Wassergraben“ auf dem Drei-Kirschen-Weg an Mösbach vorbei nach Oberachern. Von dort wanderte die Gruppe am Acherrain, neben der Bahnstrecke des „Achertalbähnels“, zurück nach Achern. Unterwegs konnten die LandFrauen die blühenden Bäume am Wegesrand und einen Sonnenuntergang bestaunen.

Gegen 21.00 Uhr erreichte die Wandergruppe durstig die Weinstube „Zur Trotte“, wo die Blütenwanderung einen geselligen Abschluss fand.

 

 

 

 

 

 Im Vereinsraum trafen sich  elf Landfrauen, um unter der fachkundigen Anleitung von Agnes Glaser und Hildegard Längle zu nähen. Den bunten Stoff für die Taschen schnitt Agnes Glaser bereits zu Hause zu, somit konnte gleich mit dem Zusammennähen begonnen werden. Die Hühner wurden mit Hilfe von Schablonen, die Hildegard Längle vorbereitet hatte, gefertigt. Die Körper der Hühner, die aus weißem oder gestreiftem Köper genäht wurden, konnten mit Kirschsteinen oder Dinkel gefüllt werden. Damit sind sie nicht nur eine österliche Zierde, sondern auch nützlich.

 

An diesem Abend entstanden vier praktische Einkaufstaschen und eine ganze Schar schöne Hühner

 

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