„Ich bin LandFrau“ – neues Drei-Jahres-Motto

Am Freitag fand die Bezirksversammlung der Ortsvorstandsfrauen des Landfrauenbezirks Achern im Gasthaus „Linde“ in Oberachern statt. Einen Rückblick über die Termine des Bezirks gab Schriftführerin Michaela Bross. Bezirksvorsitzende Sigrid Schmelze hat 2015 und 2016  in ganz Baden 32 von 45 Terminen wahrgenommen. Michaela Bross hob die Bildungsprogrammbesprechungen, die Übergabe der Korken in Kork, den Bezirks-LandFrauen-Tag sowie die Seminare und Schulungen hervor.  „Ich bin LandFrau“ ist das neue Drei-Jahres-Motto des LandFrauenverbandes Südbaden. Sigrid Schmelzle gestand hierzu: „Ich bin LandFrau, weil eine Flamme sich vor 15 Jahren bei mir entzündet hat“.  Auch Verbandspräsidentin Rosa Karcher ging kurz auf das neue Motto ein und lobte die lebendige Arbeit im Bezirk und in den Ortsvereinen. Wichtig seien die  Gespräche mit Landräten, Dezernenten und Politikern. Mittlerweile habe der Südbadische Landfrauenverband auch die Qualifizierung für ehrenamtliche Schulungen erhalten,  informierte die Präsidentin.  Sie wies auf den Delegiertentag am 8. November hin, der dieses Jahr in Hausach stattfindet.  Anja Rösch informierte über eine ausgeglichene Bezirkskasse.  Was nun so alles in den einzelnen Ortsvereinen im letzten Jahr passiert war, zeigten die Berichte. Anita Glaser von den Landfrauen Lauf berichtete über Z’Licht gehn, Strickabende, Weihnachtsmarkt, Ausflüge, Brotbacktag, Besichtigungen, Vorträge und einem Erste Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder. Wanderungen, der erste Erntedank-Kaffee, Adventsmarkt, verschiedene Bastelaktionen und Ausflüge prägten das vergangene Jahr bei den LandFrauen aus Seebach, informierte Karin Haas. Barbara Stiefs erzählte von der Kreativstube, dem Kennenlerncafé, Wanderungen, Ausflügen und Vorträge der Sasbachwaldener Landfrauen. Im Focus des letzten Jahres stand bei den LandFrauen Fautenbach die Gläserne Produktion „Rund um den Meerrettich“, aber auch der Pflanztauschtag, Weihnachtsmarkt, Fastnacht, Fahrradtour und Wanderungen boten ein abwechslungsreiches Programm, so Sonja Hauser. Kurzweilig ging es ebenfalls bei den Landfrauen Oberachern zu, wie Michaela Bross erklärte. Neben der Teilnahme am Vereinsschießen des Schützenvereins Oberachern, wurde am Bienenbuckel gepicknickt, Ausflüge sowie Besichtigungen unternommen und einen Erste Hilfe Auffrischungskurs gemacht. 2017 werden auch im Bezirk wieder Seminare angeboten, genaue Termin stehen noch nicht fest, informierte Sigrid Schmelzle. Bei der Bezirksversammlung im nächsten Jahr stehen Wahlen an. Hier werde sie nicht mehr für den Vorsitz kandidieren, denn „sechs Jahre sind eine gute Zeit“. Zum Schluss zeigte Michaela Bross noch die neue PowerPoint-Präsentation „Die vier Irrtümer über Landfrauen“.  Mit einem Dank für die ansteckende Begeisterung der Frauen und ihre motivierende Gemeinschaft, verabschiedete Sigrid Schmelze die Ortsvorstandsfrauen.

Landfrauen leben Begeisterung

„Begeisterung leben“ stand im Mittelpunkt der Bildungsprogrammbesprechung der Landfrauen der Bezirke Achern, Bühl-Rastatt und Oberkirch im Landfrauenraum in Fautenbach (Ortenaukreis). Zu dem Schwerpunktthema 2016 des neuen Landfrauenmottos 2016 bis 2018 „Ich bin LandFrau!“ brachte Verbandsbildungsreferentin Sigrid Günter viele Anregungen mit. Veranstaltungen, die das Gemeinschaftsgefühl stärken, von denen man sich persönlich angesprochen fühle oder die einfach nur gut tun, bleiben lange in Erinnerung und beflügeln den Alltag, weiß die Referentin. „Kombinieren sie Genuss und Bildung“, empfahl sie den Frauen.  Eine Afterworkparty mit einem humorvollen Vortrag kombiniert oder ein Nachtischbuffet verbunden mit einer Einladung zur Jahreshauptversammlung nannte sie als Beispiele. Sie schlug auch öffentliche Aktionen vor wie „Herz am Valentinstag“, „Adventskränze selbst herstellen“, Frühstückstisch oder andere kreative Dinge. „Ich bin Landfrau, weil …“ soll dazu anregen, Statements zu sammeln. Dazu stelle der Verband auch gerne eine Power-Point-Präsentation zum Thema „Die vier Irrtümer über Landfrauen“ zur Verfügung, die nun ergänzt  durch Aussagen zum neuen Landfrauenmotto.  Es gebe auch viele Veranstaltungen zum Schwerpunktthema, informierte Sigrid Günter. Sie nannte Vorträge zu den Themen „Kraftquelle Humor – Wie schöpfe ich mit Leichtigkeit neue Energie und Lebensfreud?“,  „Mental stark durch den Alltag“, „Geheimnis Glück – Neues aus der Glücksforschung und das persönliche Glücksprofil“ und „Arbeitspause einmal anders – Wie sie Körper und Seele in kurzer Zeit regenerieren können“.  Heimat- und Gartenkunde machen „Lust aufs Land“.  „Sie leben ja die Begeisterung“, freute sich die Referentin, als die Frauen von ihren vergangenen Vorträge, Ausflüge und Aktionen berichteten. Begeisterung leben können die Frauen auch mit den  zahlreichen Seminaren und Bildungsangeboten des Landfrauenverbandes Südbaden. Neu sind die Seminare „Sicher auf dem politischen Parkett II – überzeugen und sich behaupten“ und  „Humor im Ehrenamt – Das kann ja heiter werden“, beide werden in Freiburg gegeben. Nach Gengenbach kommt Martina Schnurr am 28. und 29. Januar 2017 mit „Bevor alles zu viel wird“. Neu ist auch das „Teamcoaching exclusiv“, das ideal für einen Ortsvorstand sei, so die Referentin. Weitere Schulungen gibt es  zu den Themen „Facebook für Selbständige und Unternehmerinnen“, „Mein Hofladen: einzigartig und erfolgreich“, „Kompetent und effizient im Agrarbüro“, „Botschafterin für Agrarprodukte aus der Region“ sowie „Übungsleiterausbildungen“. Sigrid Schmelzle, Vorsitzende der Landfrauen Bezirk Achern, dankte Sigrid Günter für die vielen Anregungen mit den ersten Erdbeeren der Region.

Staatsmedaille in Gold an Präsidentin Rosa Karcher

 „Lebendige ländliche und zukunftsorientierte Räume brauchen starke Menschen wie Rosa Karcher, die sich auf vielfältige Art und Weise für ihre Mitmenschen engagieren“, sagte Wolfgang Reimer, Ministerialdirektor im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste in der LandFrauenarbeit verlieh ihr der Ministerialdirektor beim LandFrauentag am 19.09.2015 in Freiburg die Staatsmedaille in Gold. „Liebe Frau Karcher, herzlichen Dank für beeindruckende 23 Jahre Engagement bei den LandFrauen und für die LandFrauen. Ich freue mich, Ihnen heute die hoch verdiente Staatsmedaille in Gold überreichen zu können“, so Reimer. „Rosa Karcher steht als Präsidentin des LandFrauenverbandes Südbaden einem Verband vor, der für uns wichtiger Partner bei Themen wie einer wirtschaftlich tragfähigen und nachhaltigen Landwirtschaft sowie einer zukunftsfähigen Gestaltung der Ländlichen Räume ist. Als frischgebackene Trägerin der Goldenen Biene des Deutschen LandFrauenverbandes wurde Rosa Karcher bereits mit der höchsten Verbandsauszeichnung geehrt. Mit der heutigen Auszeichnung – der Staatsmedaille in Gold – würdigt das Land Baden-Württemberg die herausragenden Leistungen von Frau Karcher“, so Ministerialdirektor Reimer. Er betonte, dass sich Karcher in vielen weiteren Gremien zum Wohl der Frauen und Familien im ländlichen Raum sowie der bäuerlichen Familienbetriebe eingesetzt habe, zum Beispiel im Präsidium des Deutschen LandFrauenverbandes, im Präsidium der Deutschen Welthungerhilfe, als Stadträtin und auch in der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung. Mit viel Initiative, Sachverstand, Einfühlungsvermögen, diplomatischem Gespür und Beharrlichkeit setzt Rosa Karcher seit Jahren wertvolle Impulse und ist eine überzeugende Botschafterin für den ländlichen Raum“, sagte Reimer bei der Verleihung der Auszeichnung.

 

Goldene Bienen für Rosa Karcher und Birgitta Klemmer

Deutscher LandFrauenverband verleiht höchste Auszeichnung auf der Mitgliederversammlung des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) am 18.06.2015 in Hamburg zeichnete die Präsidentin des dlv, Brigitte Scherb, Rosa Karcher und Birgitta Klemmer mit der Goldenen Biene aus. Damit ging die höchste Auszeichnung des dlv gleich zweimal nach Südbaden - an die Präsidentin und ihre Geschäftsführerin. Rosa Karcher ist seit 2008 Präsidentin des LandFrauenverbandes Südbaden (LFVS). Von 2011 bis 2015 war sie Mitglied im Präsidium des dlv sowie Vorsitzende des dlv-Fachausschusses für Hauswirtschaft und Verbraucherpolitik. In dieser Zeit vertrat sie den dlv auch im Präsidium der Deutschen Welthungerhilfe. Andere Frauen zu motivieren, zu stärken und für die Sache der LandFrauen zu begeistern, ist ihr eine wirkliche Herzensangelegenheit. Birgitta Klemmer ist seit 2005 Geschäftsführerin des LFVS. Das ehrenamtliche Engagement auf allen Ebenen zu fördern, wertzuschätzen und optimal zu unterstützen, ist für sie mehr als ein Beruf. Sie führt die Geschäfte des Verbandes mit Ideenreichtum, Sachverstand und diplomatischem Geschick. „Dieses Erfolgsteam tut der LandFrauenarbeit in Südbaden gut. Das zeigt sich in der öffentlichen Wahrnehmung und in der Wertschätzung der LandFauenarbeit durch Politik und Berufsstand“, so Brigitte Scherb. „Mit Beharrlichkeit, aber auch neuen Ideen haben beide die Vereinsarbeit in ihrem Landesverband geprägt.“

 

Abenteuer Landwirtschaft -

Die Herausforderung Bäuerin zu sein und zu bleiben

 

Rund 120 Bäuerinnen folgten der Einladung des Landfrauenverbandes Südbaden zum Bäuerinnenkongress am 29.02.2016 in die Belchenhalle nach Aitern. Nach den Grußworten von Bürgermeisterin Sigrid Böhler, Landrätin Marion Dammann und BLHV-Präsident Werner Räpple zeigte Professor Schwarting auf, wie bäuerliche Familienbetriebe die Weichen stellen können, um in einem zunehmend globalisierten und wettbewerbsintensiven Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Präsidentin Rosa Karcher überreichte den Absolventinnen der IMF-Coachingmaßnahme „Mein Hofladen: einzigartig und erfolgreich“ ihre Abschlusszertifikate: Geschäftsführerin Brigitta Klemmer präsentierte die Angebot des LandFrauenverbandes Südbaden spezielle für Bäuerinnen. In einer Podiumsrunde diskutierte Vizepräsidentin Kerstin Mock mit südbadischen Bäuerinnen über deren täglichen Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Familie und Haushalt und Betrieb, und ging der Frage nach, aus welchen Quellen die Frauen, besonders in betrieblich stark angespannten Zeiten, neue Kraft und Energie schöpfen.

„Ich bin LandFrau!“- das neue Motto für die Jahre 2016 bis 2018

Begeisterung leben und weitertragen

 

„Ich bin LandFrau!“ lautet das neue Motto des LandFrauenverbandes Südbaden für die Jahre 2016, 2017 und 2018.

„Mit Stolz und Begeisterung das LandFrauensein nach außen tragen, das ist unser Ziel“ erläutert Birgitta Klemmer, Geschäftsführerin des LandFrauenverbandes Südbaden.

Begeisterung treibt an und weckt ungeahnte Kräfte. Das zeigen zahlreiche neurobiologische und psychologische Studien. Wer etwas mit Begeisterung macht, kann sprichwörtlich über sich selbst hinauswachsen und große Ziele erreichen. Begeisterung motiviert und steckt an. Menschen, die von einer Sache überzeugt sind, die für eine Idee brennen, können auch andere Menschen sehr viel leichter gewinnen und mitziehen. Begeisterung ist auch die Basis für lebendige, erfolgreiche LandFrauenvereine. Jede LandFrau hat gute Beweggründe, warum sie sich den LandFrauen angeschlossen hat, warum sie im Ortsverein gerne mitmacht und sich dort wohlfühlt. „Genau diese Begeisterung und Überzeugung für die LandFrauenidee, die in jeder von uns steckt, wollen wir mit dem neuen Dreijahresmotto noch stärker ins Bewusstsein rücken, weiter schüren und deutlich nach außen tragen“ erklärt Klemmer. Jedes Mitglied ist eine Multiplikatorin des Vereins. Jedes Mitglied hat die Chance, das Bild der LandFrauen in der Öffentlichkeit positiv zu prägen. Jedes Mitglied kann mit seiner Freude und Begeisterung zum Ausdruck bringen, was das LandFrauenleben in seiner Vielfalt, Buntheit und Schönheit alles zu bieten hat. „Wo Leidenschaft und Herzblut zu spüren sind, wächst die Gemeinschaft und die Verbundenheit. Das fördert die Kreativität sowie die Motivation und macht den Verein nach innen und außen attraktiv“ sagt Klemmer.