Online-Befragung zur Situation von Frauen in der Landwirtschaft bzw. im ländlichen Raum in Baden-Württemberg

 MLR-FörderlogoDer Strukturwandel in der Landwirtschaft schreitet laufend weiter voran. Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft und der nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums sind höchst aktuell.  Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg hat deshalb bei der Universität Freiburg eine Studie zur aktuellen Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft in Baden-Württemberg in Auftrag gegeben.

Sonja Hauser erhielt die Landesehrennadel

 

Im Rahmen des Neujahrsempfangs 2018 der Stadt Achern zeichnete Oberbürgermeister Klaus Muttach neben einer Frau und  drei Männern auch  Sonja Hauser von den LandFrauen Fautenbach mit der Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg aus. Er lobte die Fautenbach LandFrauen für ihr Engagement und ihren Einsatz für soziale Zwecke. Ein wesentlicher Motor sei Sonja Hauser, die zehn Jahre Schriftführerin, fünf Jahre stellvertretende Vorsitzende und zehn Jahre Vorstandssprecherin war. Von 2004 bis 2017 war sie auch stellvertretende Bezirksvorsitzende. Von Computerkursen, Gläserne Produktion bis hin zum jährlichen Stand beim Weihnachtsmarkt wurde viel von ihr mitorganisiert. Vereine brauchen Menschen, die sich in den Dienst des Vereins stellen und Verantwortung übernehmen, meinte der Oberbürgermeister.  

Veränderung wagen, Vertrauen festigen.

LandFrauen 2018 im intensiven Erzeuger-Verbraucher-Dialog bei der Internationalen Grünen Woche

Sasbachwalden/Berlin. Sigrid Schmelzle, Bezirksvorsitzende der Landfrauen Achern, aus Sasbachwalden wird vom 22. bis 24. Januar am Stand des Deutschen Landfrauenverbands tätig sein und Besucherinnen sowie Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet über die vielfältige Tätigkeit der LandFrauen berichten. Damit ist sie eine von neun Landfrauen, die während der Grünen Woche den Deutschen LandFrauenverband unterstützen. Sie stehen beispielhaft für 500.000 Frauen, die sich für die Interessen der Frauen im ländlichen Raum und deren Familien stark machen. Konkret bedeutet das, auf der IGW über die Themen des dlv zu berichten, zum Beispiel über den Erzeuger-Verbraucher-Dialog.  „Wir Landfrauen sind die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Das bietet sich an, denn schließlich finden Sie in unseren Reihen Frauen aus allen Berufen: von der Bankkauffrau bis zur Erzieherin, Hausfrauen oder eben auch Landwirtinnen. Wir teilen unser Wissen gerne und möchten die Kompetenzen der Verbraucher stärken. Daher freue ich mich darauf, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie für die Landfrauen zu begeistern“, betont Sigrid Schmelzle.  Daher erfahren die Messebesucher nicht nur mehr über die Aktivitäten der Landfrauen auf Ihren Höfen, sondern auch über die vielfältigen Bereiche, in denen der Deutsche LandFrauenverband arbeitet, wie zum Beispiel das neue Projekt „Landfrauen in Ghana“.  Der Deutsche LandFrauenverband ist Teil des Erlebnisbauernhofs in der Halle 3.2, Stand 125 auf der Internationalen Grüne Woche vom 19. bis 28. Januar. Bei Vorlage eines LandFrauenmitgliedsausweises gibt es einen Rabatt auf den Eintrittspreis.   

Welche wertvolle Arbeit die Landfrauen tagtäglich leisten, zeigte sich beim Bezirks-LandFrauentag in Fautenbach. Dass diese dafür aber auch Anerkennung brauchen, war nur eines der Themen dieser Versammlung.

 

Mit der Kunst der Wertschätzung sprach Beate Weingardt, Theologin und Psychologin aus Tübingen, den Landfrauen des Bezirks Achern aus der Seele und in die Seele. Beifall und ein Ansturm auf den Büchertisch der Autorin folgten den Ausführungen. 
Sigrid Schmelzle, Vorsitzende des Verbands begrüßte in der vollbesetzten Sport-und Festhalle ein interessiertes Auditorium. Schließlich hatte die Referentin schon vor einem Jahr beim Landfrauentag im Illenau-Festsaal begeistertet. Fautenbachs Ortsvorsteher Gebhard Glaser lobte den Beitrag der Landfrauen für die Ortschaften und den ländlichen Raum. Willi Stächele, Finanzminister a.D., gab in seinem Grußwort zu verstehen, dass das Vorangehen und die Beständigkeit der Landfrauen derzeit gefragte Werte seien.
Monika Schneider erinnerte seitens des Landfrauenverbands Südbaden an den politischen Dialog, das bürgerschaftliche Engagement und die Bildung für Frauen im ländlichen Raum als bewährte Säulen der Landfrauenarbeit. »Die Umfrage des südbadischen Verbands zu Lebens- und Arbeitssituation auf den Höfen kommt. Die Antworten daraus werden in das politische Gespräch eingehen.«